Pierre Forrest
Bekannter französischer Maler von Landschaften, Seestücken, Stillleben und Blumen sowie Pastellmalerei des Pariser Himmels.
Als Neffe des Lyoner Kupferstechers Forest-Fleury stellte er 1923 in der Galerie Terrise am Boulevard Haussmann und von 1924 bis 1929 in der Galerie Reitlinger in der Rue La Boétie aus. Von 1931 bis 1943 stellte er im Salon des Indépendants in Paris aus, dessen Mitglied er war. Er hatte in Südamerika, der Schweiz und Marokko Ausstellungen. Die Stadt Nizza präsentierte 1981 eine Retrospektive seiner Werke.
1938 wählte er Paris als seinen Hauptwohnsitz, und wohnte im Atelier seines Freundes Gabriel Hervé in der Villa des Arts in Montmartre. Er besuchte die Hauptstadt mit einem Skizzenbuch in der Hand. Er nahm Paris als vom Menschen verwandelte Natur unter einem bleiernen, bewölkten Himmel wahr. Für Pierre Forest zieht alles wie Wolken über Paris. Forests wunderbare und fast naive Vision ist von Pessimismus geprägt. Seine Kunst wirkt verzerrt und gespalten. Seine Werke sprechen vor allem die Pariser Bürgerszene an.